Eating Sense

© 2018 Linda Luv

Foodperformance in la kunsthalle, Dauer 1:30h,
Performativer Apero für 200 Personen,
In Kooperation mit Épices, Mulhouse, F

 

 

Die Begrifflichkeiten mit denen wir unsere verschiedenen Geschmäcker benennen, werden nicht nur zur Beschreibung unterschiedlicher Aromen gebraucht – über die Jahre hat es sich eingebürgert, auch alltägliche Stuationen, Dinge, Personen, und Gefühle mit Hilfe dieser Worte zu beschreiben. So kann ein Kuchen süß sein, ebenso wie eine Katze.

Darüber hinaus hat jede Sprache ihre Doppeldeutigkeiten und Sprichworte, die auf der Beschreibung unseres Geschmackssinns basieren.

Im Englischen gibt es folgende Sprichworte:

Sweet Nothings – description of nice and lovely words, compliments, love whispering.

Ending on a sour Note – Not a bad end, not a good end but containing uncomfortable elements.

Till the bitter end – up to the point oneself can’t go any further.

Ripping salt into the wounds – a situation that is already bad – anybody making fun of it, keeping talking about it, is making it even worth.

Umamilicous – as umami is a tase being discovered rather late, so far, there is no description or saying in any of our languages.

Daher sind Essen und seine Geschmäcker fest im alltäglichen Leben integriert, sie formen unsere Gefühle und unseren Ausdruck.

Auf dieser Erkenntnis basierend entwickelte ich verschiedene “Food sculptures”, je eine für jeden Geschmack. In dem Moment als das Publikum zu essen begann und so die Skulpturen verkleinerten und verformten, begannen die Performer als “Bildhauer” zu interagieren und das fehlende Essen zu ersetzen.

Performers: Linda Luv, Chhum Srima, Zitouni Heythem, Meyer Dylan, Dickele Océane, Beligny Charlotte, Hermann Audrey, Diemunsch Linda, Lavaud Sophie, Studer Morgane, Bittermann Ambre, Weill Stéphanie, Haeberlin Isabelle. Photographies by Natalia Wespi / Linda Luv.

 

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17. April 2018